China Moses & Raphaël Lemonnier

 

Sie ist die Tochter berühmter Eltern: des 1995 verstorbenen Film- und Fernsehregisseurs Gilbert Moses und der stimmgewaltigen Jazzdiva Dee Dee Bridgewater. Ihre ersten Schritte jedoch waren keineswegs vom Jazz bestimmt: “Ich bin vom Soul geprägt, ich liebe Rhythm & Blues”, sagt China Moses. Ihren ersten Vertrag erhielt sie als Teenager; das Singen war ihr damals wichtiger als die Schule. Mittlerweile drei Alben später ist sie eher zufällig durch die Begegnung mit dem französischen Jazzpianisten Raphaël Lemonnier zum Jazz gekommen. “Mit ihm zusammen habe ich das neue Album aufgenommen”, sagt Moses. “Ich hatte gar nicht vor, ein Jazz-Album zu machen.” Zum Glück hat sie, denn mit „This One´s For Dinah“ beschenkt die knapp Dreißigjährige uns mit einem authentischen Jazzalbum und einer klaren Mission: „Ich bin angetreten, um den Rock’n Roll-Aspekt wieder in den Jazz zurück zu bringen“.
China, die Sängerin, Autorin, Songwriterin, Produzentin und MTV-Moderatorin in einem ist, verkörpert den Prototyp einer amerikanischen Entertainerin und hat schon mit einer Reihe von renommierten Künstlern wie Raul Midon, Guru, Camille zusammengearbeitet. Sowohl die Stimme als auch die Ausstrahlung als Jazz-Performerin hat sie von ihrer Mutter geerbt. Die Arrangements der Stücke rücken ihre Stimme, die sie enorm kraftvoll und dennoch mit präziser Sensitivität einsetzt, in den Mittelpunkt der Songs. Nach erfolgreichen Jazz Konzerten in Frankreich (u.a mit Raul Midon), beeinduckenden Clubtouren durch Deutschland, Österreich und der Schweiz (u.a. Moods Zürich, Porgy & Bess Wien, Quasimodo Berlin) und tollen Auftritten auf renommierten Festivals wie Jazz Baltica Salzau, Jazz Open Stuttgart, Enjoy Jazz Festival Heidelberg, Jazzfest Gronau, Filmnächte am Elbufer wird sie im Frühjahr und Sommer 2011 auf die Europäischen Festival-Bühnen zurück kehren. Ihrem erfolgreichen Blue Note Debut folgt im Frühjahr 2011 ein neues Album. Nach dem ihr Albenerstling Dinah Washington gewidmet war, widmet sich China Moses nun den Stücken weiterer großer Jazzdiven der 1950er Jahre.

 

„Das Ergebnis ist faszinierend: China Moses gelingt es mit ihrer Powerstimme, Energie, Verve und Witz von Washingtons Songs rüberzubringen, ohne in platte Imitation zu verfallen. Sie entstaubt Klassiker… und steuert mit „Dinah’s Blues“ und „Gardenias For Dinah“ zwei Eigenkompositionen bei. Schön, dass China Moses und Raphael Lemonnier sich gefunden haben.“  (Focus Online)
„Ein großes Live-Studio-Album, das durch die heutige Technik umso lebendiger klingt und das, um das Wort zu strapazieren, ein würdiges „Tribut“ an die große Dinah Washington darstellt.“ (Jazzdimensions)

In Kooperation mit handshake booking